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ZAHLEN UND FAKTEN ZUM
CARBOCERT-HUMUSAUFBAU-PROGRAMM

BISHER
TEILNEHMENDE
LANDWIRTE

> 400

GRÖSSE DER
BETEILIGTEN
FLÄCHEN

> 18.000 ha

NACHWEISLICH
KOMPENSIERTE
MENGE AN CO2

> 20.000 to

2020/2021
ZERTIFIZIERTE MENGEN AN
GESPEICHERTEN CO2 VERMARKTET

100 %

2021/2022 ZERTIFIZIERTE
MENGEN AN GESPEICHERTEN CO2
VERMARKTET/AUSBEZAHLT

~ 76 %

GEPFLANZTE HECKEN
UND
STRÄUCHER

> 2.500 Meter

Praxistag "Agroforst und Humusaufbau für mehr Klimaschutz durch die Landwirtschaft"

Am Mittwoch, den 19.10.2022 hat die Sparkasse Schwarzwald Baar und der Antonihof in Bad Dürheim zum Praxistag „Agroforst und Humusaufbau für mehr Klimaschutz durch die Landwirtschaft“, vormittags in der Sparkasse und anschließend auf dem Antonihof eingeladen.

An diesem spannenden Praxistag konnte den knapp 20 interessierten Landwirten eindrucksvoll von der Sparkasse Schwarzwald-Baar zusammen mit Christoph Trütken vom Antonihof, Wolfgang Abler von CarboCert und Janos Wack vom Triebwerk (Regenerative Land- und Agroforstwirtschaft UG) gezeigt werden, wie Humusaufbau und Agroforst für eine klimagerechte Landwirtschaft gelingen kann. 

Das Ziel, sowohl der Sparkasse Schwarzwald-Baar, als auch von Christoph Trütken, ist das Gleiche: Viele Pflanzen und Bodenorganismen fördern, die möglichst intensiv Photosynthese betreiben und so Treibhausgase in Kohlenstoffsenken wie Bäumen, Hecken und dem Boden langfristig binden. Wie daraus eine Win-Win-Situation für beide Seiten entstanden ist, konnten die interssierten Gäste in informativen Gesprächen herausfinden.

 2022 06 27 CarboCert Ackerfeldtag Eindruecke 06

Auch wie es einer Sparkasse gelingen kann, ihre CO2-Emissionen mit regionalem Bezug auszugleichen und gleichzeitig einen weiteren Schritt Richtung Klimaneutralität zu gehen, wurde von Lisa Pfaff der Sparkasse Schwarzwald-Baar umfangreich und anschaulich erklärt.

Von Christoph Trütken haben die Gäste erfahren, wie „Carbon Farming“ am effektivsten funktioniert. Welche Werkzeuge (Pflanzenkohle, Mikroorganismen, Kompost, Dünger, Bäume, Hecken oder Kräuter) benötigt werden, um möglichst viel Humus aufzubauen und CO2 zu binden. Er hat seit mehreren Jahren eine beachtliche Menge an CO2 durch Humusaufbau in seinen nährstoffreichen Böden und – seit diesem Jahr – auch in Hecken gespeichert.

Durchwachsene Donau Silphie

Wolfgang Abler von CarboCert berichtete ausführlich und mit vielen Fragen und Antworten der interessierten Zuhörer über mehr Ertragsmöglichkeiten für Landwirte durch Humusaufbau, das Heimatpaket und seinen Erfahrungen mit über 400 Partnerlandwirten.

Über Agroforstwirtschaft (die Kombination von Ackerkulturen, Tierhaltung und Gehölzen) und deren große Potentiale – nicht nur für den Klimaschutz - konnten Sie viel von Janos Wack von Triebwerk erfahren..

Nach einer Mittagspause, einem leckeren Imbiss und lebendigen Austausch über ertragssichere zukünftige Ernten und bisherige Erfahrungen ging es am Nachmittag praktisch live vor Ort auf den Antonihof.

 

Wie auch Sie als Landwirt zusätzlich zu gesunden, lebendigen und nährstoffreichen Landschaften finanzielle Ertragsmöglichkeiten generieren können, erläutern wir Ihnen gerne persönlich.