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Schwäbische Zeitung - Samstag, 5. Januar 2019 BODNEGG/TETTNANG

Wer Wolfgang Abler dabei zuschaut, mit welcher Wonne er mit bloßen Händen in seinem Komposthaufen wühlt, bekommt einen guten Eindruck davon, was den Landwirtschaftsmeister umtreibt: Humus, besser gesagt, Humusaufbau. Der Haufen hinter dem Hof, vor dem Wolfgang Abler jetzt steht, ist eigentlich gar kein Kompost mehr, sondern fast fertiger Humus, ein dunkler, beinahe schwarzer lockerer
und krümeliger Boden, der bei aktuellen Außentemperaturen noch immer leicht warm ist und in der sich jede Menge Regenwürmer sauwohl fühlen.....

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Belebter Boden - vitale Kulturen - gute Ernte!

Seien Sie willkommen,
Theorie und Praxis der Boden-Regeneration
vor Ort - auf Feldern - zu erleben

Beschreibung und Termine als pdf

Link zur Anmeldung!

SHOTS MAGAZIN - Wein zu produzieren bedeutet eng mit der Natur zu arbeiten und diese zu respektieren, um nachhaltig individuelle Weine herstellen zu können. Das Wissen über den Kraichgau mit seinen unterschiedlichen Böden, Rebsorten und Klimaeinflüssen, aber auch den Mut und die Kreativität, etwas Neues auszuprobieren – dafür steht das Weingut Klenert im badischen Kraichtal.

Wein zu produzieren bedeutet eng mit der Natur zu arbeiten und diese zu respektieren, um nachhaltig individuelle Weine herstellen zu können. Das Wissen über den Kraichgau mit seinen unterschiedlichen Böden, Rebsorten und Klimaeinflüssen, aber auch den Mut und die Kreativität, etwas Neues auszuprobieren – dafür steht das Weingut Klenert im badischen Kraichtal.
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Im Jahr 2015 von Winzer David Klenert und seiner Frau gegründet, werden mittlerweile 7,5 Hektar Reben selbst bewirtschaftet – Tendenz steigend. Als erster deutscher Winzer überhaupt hat er sich Gedanken gemacht, wie man den Boden im Weinberg verbessern kann und damit helfen kann, den weltweiten CO2-Verbrauch zu senken.

„Schon beim Start haben wir festgestellt, dass der Boden stark verbesserungswürdig ist. Dank unseres Freundes aus dem Nachbarort, Landwirt Martin Ebert, haben wir viel von seinen Bemühungen hinsichtlich regenerativer Landwirtschaft mitbekommen“, sagt David Klenert. „Dort haben wir uns viel abgeschaut und auch Gedanken darüber gemacht, wie diese Bodenbelebung auch im Weinbau funktionieren kann.“

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Lübbecker Land. Torsten Lange betreibt mit seiner Familie den Hof Lange, der 120 Hektar Agrarfläche umfasst und sich zusätzlich auf Ferkelaufzucht und -mast spezialisiert hat. Er hat sich dabei für einen alternativen Weg der Bewirtschaftung seiner Felder entschieden: die regenerative Landwirtschaft – um der Umwelt etwas Gutes zu tun, den Pflanzen und damit letztlich dem Verbraucher.

„Würden wir weltweit so wirtschaften, dann hätten wir keine CO2-Probleme", betont der Torsten Lange aus voller Überzeugung. Er stellt den Ackerbau seines Betrieb gerade auf das nachhaltige Prinzip der regenerativen Landwirtschaft um. Einfach erklärt ist das die Optimierung des Bodens mit natürlichen Ressourcen, damit er sich selbst wieder versorgen kann. „Mit der regenerativen Landwirtschaft versuchen wir, den Boden optimal zu ernähren, denn der Boden ernährt die Pflanze, die Pflanze ernährt das Tier und das Tier letztlich den Menschen ", beschreibt Lange den Kreislauf über die Zusammenhänge der Landwirtschaft.

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KLIMAWANDEL Wolfgang Abler will Landwirten helfen, für Humusaufbau im Boden Geld zu erhalten. Dazu hat der Landwirtschafsmeister aus Bodnegg eine Firma mit dem Namen Carbocert gegründet.

Humus und dessenMehrung ist die Berufung von Wolfgang Abler. Im Garten hinter dem Haus in Buch bei Bodnegg hat er sein Experimentierfeld – besser gesagt seinenExperimentierhügel. Aus Holzhackschnitzeln, Kompost, Grünschnitt und Pflanzenkohle schüttete der Landwirtschaftsmeister im Frühjahr einen Haufen auf. Auch Gesteinsmehl und mit effektiven Mikroorganismen behandelte Schlempemischte er in das Substrat und pflanzte darauf Kürbisse an...

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Informationsveranstaltung am 18. Oktober 2018, 13.00 – 16.00 Uhr

  • Kurzes Auffrischen des Themas regenerative Landwirtschaft
  • Besichtigung von Untersaaten und Gründüngungen
  • Erfahrungsberichte von Landwirten, die bereits länger und ganz frisch nach diesem System wirtschaften
  • Input CarboCert. Wie gehe ich vor um durch CO2-Einlagerung Einkommen zu generieren?
  • Input BLW REB zu CO2 Reduktion (noch offen!!!)
  • Erfahrungsaustausch in kleinen Gruppen inkl. Spatenprobe und Beurteilung von Boden und Pflanzen
  • Abschluss

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Das bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen freiwerdende CO2 trägt erhelblich zur Klimaerwärmung bei.....

LOP 09 10 2018

Quelle:  LOP – Landwirtschaft ohne Pflug - 09/10 2018

Humusaufbau BWagrar 02 2018

Quelle:  BWagrar 02-2018

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Klimaschutz durch Humusaufbau

Die grüne Pflanze ist als einziges Lebewesen befähigt, CO2 aufzunehmen und in Zucker bzw. in der Folge in organische Masse (Blätter, Früchte, Holz, Wurzeln) umzuwandeln. Auch der Mensch, mit all seinem Wissen und der gesamten zur Verfügung stehenden Technik, ist dazu nicht in der Lage!

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Warum ist Humusaufbau so wichtig

Durch größere Ton-Humuskomplexe können Nährstoffe besser und in größeren Mengen an diese gebunden werden. Höhere Biodiversität im Bodenleben bedeutet mehr stickstoffbindende Bakterien. Nährstoffe werden in Bakterieneiweis umgewandelt und werden somit nicht mehr ausgewaschen.

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